Sein Gesicht hat vielleicht noch jeder in Erinnerung, aus unzähligen Western der frühen 50er bis späten 60er Jahre. Audie Murphy heißt der Darsteller mit den weichen, unverkennbaren Gesicht, der in seinen Western meist den Helden spielen durfte.
Doch Murphy ist keiner, der einfach nach Hollywood ging und Glück hatte ein Star zu werden.
Der 1925 geborene Darsteller kämpfte bereits im 2. Weltkrieg, wurde hier sogar einmal degradiert, da er beim Eintritt ins US-Militär falsche Altersangaben gemacht hatte (erforderlich war ein Mindestalter von 21 Jahren).
Mit unzähligen Medaillen und Orden wurde Murphy ausgezeichnet, unter anderem der Medal of Honor und dem Silver Star.
Doch der Krieg hatte auch seine Spuren hinterlassen. Kehrte er körperlich unversehrt zurück, so blieb ihm ein Leben lang ein psychischer Schaden (Posttraumatische Belastungsstörungen). Laut Aussagen seiner ersten Ehefrau soll Murphy stets mit einer Pistole am Bett geschlafen haben.
Seine Kriegserlebnisse verarbeitete er zudem in der 1949 erschienenen Biographie "To Hell and Back".
Viel zu früh starb der sympathische Schauspieler. Am Wochenende des Memorial Day, im Mai 1971, kam er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Sein Vermächtnis in Hollywood: 44 Filme, darunter 33 Western.
Es war einmal ... in Hollywood ...
Vergessene Helden, Kuriositäten und Geschichten aus der Traumfabrik vergangener Tage.
Dienstag, 5. November 2013
Samstag, 2. November 2013
Die Frau, die einen Oscar für eine männliche Rolle bekam...
Zugegeben, es klingt etwas merkwürdig, doch im Jahr 1983 ereignete sich etwas, dass es bei einer Oscar-Verleihung bislang noch nie gegeben hatte und dass es bislang auch kein zweites mal gab.
Ihr Name ist Linda Hunt, geboren 1945, eine Schauspielerin, die nicht unbedingt zur Weltelite zählt, deren Gesicht dennoch immer wieder in einigen bekannten Produktionen auftaucht.
Im Jahre 1983 war Linda Hunt in dem australischen Drama "Ein Jahr in der Hölle" des Regisseurs Peter Weir ("Truman Show") zu sehen, in dem Mel Gibson und Sigourney Weaver die Hauptrollen spielten. Ihre Rolle war die Nebenrolle des (männlichen) Fotografen Billy Kwan, für die sie den Oscar erhielt. Der Oscar wurde zwar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" vergeben, dennoch ist Linda Hunt die bislang einzige Frau, die es schaffte einen Oscar für eine männliche Rolle zu bekommen.
Ihre Darstellung des Billy Kwan war derart überzeugend, dass sie gleich weitere, zahlreiche, nationale und internationale Nominierungen und Preise für diese Rolle erhielt.
In letzter Zeit sah man Linda Hunt überwiegend in Serien auftreten, so zum Beispiel in "Navy CIS", "Without a trace" und "The Unit". Einem breiteren Publikum dürfte sie aus den US-Filmen "Der Kindergarten-Cop" mit Arnold Schwarzenegger oder aber auch "Der Teufelin" mit Roseanne Barr bekannt sein.
Ihr Name ist Linda Hunt, geboren 1945, eine Schauspielerin, die nicht unbedingt zur Weltelite zählt, deren Gesicht dennoch immer wieder in einigen bekannten Produktionen auftaucht.
Im Jahre 1983 war Linda Hunt in dem australischen Drama "Ein Jahr in der Hölle" des Regisseurs Peter Weir ("Truman Show") zu sehen, in dem Mel Gibson und Sigourney Weaver die Hauptrollen spielten. Ihre Rolle war die Nebenrolle des (männlichen) Fotografen Billy Kwan, für die sie den Oscar erhielt. Der Oscar wurde zwar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" vergeben, dennoch ist Linda Hunt die bislang einzige Frau, die es schaffte einen Oscar für eine männliche Rolle zu bekommen.
Ihre Darstellung des Billy Kwan war derart überzeugend, dass sie gleich weitere, zahlreiche, nationale und internationale Nominierungen und Preise für diese Rolle erhielt.
In letzter Zeit sah man Linda Hunt überwiegend in Serien auftreten, so zum Beispiel in "Navy CIS", "Without a trace" und "The Unit". Einem breiteren Publikum dürfte sie aus den US-Filmen "Der Kindergarten-Cop" mit Arnold Schwarzenegger oder aber auch "Der Teufelin" mit Roseanne Barr bekannt sein.
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